Wir führen Sie
Silvan Minnig, *1977

Wanderleiter mit eidgenössischem Fachausweis
Biologe, Sekundarlehrer

1984-1993 Primar- und Sekundarschule in Brig-Glis (VS)
1993-1998 Primarlehrer am Primarlehrerseminar in Brig-Glis (VS)
1998-2003 Sekundarlehrer phil II an der Universität Fribourg


2003-2004 Trainerausbildung für Erlebnispädagogik und
2003-2004 Outdoortraining in Thüringen TEO (DE)

2007-2004 Gründung und Aufbau Genossenschaft umweltbildner.ch - soziale 2003-2004 und ökologische Bildung (www.umweltbildner.ch)
seit 2008
--- Geschäftsführer Genossenschaft umweltbildner.ch

2007-2011 Biologe - BSc Biology an der Universität Fribourg
2014
-2011 Biologe MSc, Universität Fribourgg
2014-2011 Eidgenössischer Fachausweis „Wanderleiter“

Wohnhaft zusammen mit meiner Frau und unserer Tochter in der schweizweit ersten autofreien Siedlung im Westen von Bern – in Bümpliz Süd.
Natur – welch wunderbarer Ort. Hier kann ich mich erholen, ob durch sportliche Aktivität, durch erholsames Beobachten oder mit Biwak und Kochfeuer. Ich schöpfe hier nicht nur Kraft für mich, sondern interessiere mich auch ausserordentlich für die unterschiedlichen Prozesse, die in natürlichen Systemen ablaufen. Die wohl noch vom Menschen unbeeinträchtigste „Kulturlandschaft“ findet sich im Berg- und Alpengebiet, daher zog es mich schon seit meiner Kindheit in Berg- und Alphütten, zu einsamen Moorlandschaften und zu unterschiedlichsten Spuren unserer Alpentiere. Wandern bedeutet für mich frei sein in wunderschöner Natur und entdecken tiefer Gefühle.
WeitWandern – sanftes Reisen. Dazu gehört für mich auch das Innehalten im Unterwegssein – nicht der nächste Gipfel, der nächste Aussichtspunkt zählt, sondern auch eine Blattlaus, die Saft saugt oder ein abgesetztes Gewölle, welches einer Interpretation bedarf. So wird das Wandern ein Genuss, welches alle Sinne berührt. Als Biologe sind es neben der Haupttätigkeit für WeitWandern, dem Führen einer Wandergruppe, immer wieder diese Momente, die ich auf natürliche Art und Weise einzubinden versuche. Als Walliser zieht es mich daher bevorzugt in das wohl eindrücklichste und gegensätzlichste Alpental zurück.
Dieses Bild stammt aus einer besonderen Ecke der Schweizer Alpen. Stille, Talgrund, Talabschuss, Bergipfel, Bergdorf, Winter wird’s, Nächte unter dem Gefrierpunkt, staunen, lebendig und doch starr, Erinnerung, Vergangenheit, Luchsvorkommen, Wolf bestätigt, Bergmahlzeiten, Älpler, würziger Käse, Alpsagen, -segen und -mythen, Vergandung, Übernutzung, politische Diskussionen, Abwanderung, Ferienparadies, Frühling wird’s wieder in acht Monaten, Herzenswärme, Gipfelkreuz, Schönheit und Tragik, Leben und Tod, giltsteinofenwarme Stuben, schäbige Verbauungen, unberührte Seitentäler…
In meiner selbstständigen Berufstätigkeit begleitet mich stets das Bild des Wallisers, der Walliserin und des Walliser Tals – sei es in Italien, Frankreich oder im Piemont – und so auch dieses Bild aus dem Obergoms. Meistens trage ich es mit Humor bei mir.