Leitbild und Gedanken
Sanftes Reisen mit

Wandern bedeutet, eine Gegend kennenzulernen, indem man sie unter die eigenen Füsse nimmt. Dazu wählen wir Wege und Übergänge, die Orte, Täler oder auch Länder miteinander verbinden und deshalb für den Menschen stets bedeutungsvoll waren. So werden wir bekannt mit dem Zusammenspiel von Natur und Kultur, das die Entwicklung der Gebirgslandschaft massgeblich geprägt hat.

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Unterwegs entdecken wir die Schönheit der Pflanzen- und Tierwelt, geniessen die Aussicht in die harmonische Landschaft oder finden Zeit, einen nahen Gipfel zu besteigen. Dabei begegnen wir auch den Wunden, die moderne Überbauungen und Anlagen in der Natur hinterlassen haben.
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Während des täglichen Wanderns ist genügend Zeit eingeplant, um die land- schaftlichen Schönheiten der durchwanderten Gegend zu geniessen, kulturelle Besonderheiten kennen- zulernen oder die kulinarischen Spezialitäten der einheimischen Bevölkerung zu geniessen.

Unsere Reisen werden konsequent nach ökologischen Kriterien durchgeführt:
- Wir reisen in Kleingruppen von vier bis maximal zehn Personen pro Leiter.
- Die Ausgangspunkte unserer Touren erreichen wir so weit wie möglich mit den öffent-lichen Verkehrsmitteln oder lokalen Taxiunternehmen, Flugreisen bieten wir keine an.
- Bei der Auswahl der Unterkünfte bevorzugen wir Familienbetriebe mit regionaler Küche.
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Wir berücksichtigen lokale Einkaufsmöglichkeiten.

- Wir begehen unsere Routen in der Regel nur einmal im Jahr.
- Wir verzichten auf einen motorisierten Gepäcktransport.
- Wir halten uns an den Kodex für naturverträgliche Wintertouren des SAC, den wir mitunterzeichnet haben und sind Partner der Kampagne Respektiere deine Grenzen.
Durch die Anlage unserer Touren erreichen wir eine grosse Reiseintensität. Wir streben die Verschmelzung von körperlichem und seelischem Erleben an, was früher auch der Grund zu Pilgerreisen gewesen sein mag:
- Die Reise wird körperlich erlebt und mit allen Sinnen erfahren.
- Als Fussgänger erleben wir die Landschaft am intensivsten: die kleinsten Details und Wunder der Natur werden uns offenbar.
- Wir entdecken die Harmonie von Innen und Aussen, wenn wir still und in unserem Rhythmus auch uns selbst findend, auf- und abwärts steigen.
- Die beschränkte Gruppengrösse ermöglicht den zwischenmenschlichen Austausch.
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Legende zur Fotoreihe:  

Die Gruppe erreicht früh morgens den Lac d'Ansabère mit Blick auf den gleichnamigen Gipfel und das Karstgebiet des Pic d'Anie (La haute traversée des Pyrénées, Teil 2).               

Fotos: Daniel Zürcher, Gümligen
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